Vorbereitungen für Steillagentage laufen…

Die Zugwiesen von oben

Staunen und Entdecken mit den Neckarguides bei den Ludwigsburger Steillagentagen 0.1

Am 20. und 21. Juli gibt es geführte Touren in den Terrassenweinbergen. Spannender Ausblick auf das Neckarbiotop Zugwiesen. Auf dem Foto sind Vertreter der beteiligten Stände, Weingärtner, Weinerlebnisführer, Neckarguides, Vertreter der Stadt und von Tourismus & Events Ludwigsburg.

Kennt Ihr den Zugwiesenstorch? Viele Ludwigsburger warten darauf, dass endlich ein Storchenpaar in den Zugwiesen brütet. Bisher fliegt der Zugwiesenstorch zwar öfter über den Neckar bei Ludwigsburg, fühlt sich aber noch nicht so recht wohl hier.

Bei den Steillagentagen nehmen Dich die Neckarguides mit auf eine rund 1-stündige Tour durch die Terrassenweinberge. Gemeinsam blicken wir von den Felsenkanzeln aus auf die Zugwiesen von oben. Dabei erfährst Du, was die Mauern in den Steillagen als Biotop so einzigartig macht, welche Beutetiere der Uhu, der hier brütet, am Neckar findet, und vieles mehr. Zum Beispiel, welche Wasservögel in den Zugwiesen brüten, welche durchziehen und wie sich die Natur insgesamt im Biotop Zugwiesen in den letzten sieben Jahren entwickelt hat.

Die Touren starten beim Infopunkt der Neckarguides und werden alle 2 Stunden angeboten. Die Touren dauern ca. 1 Stunde, führen durch die Trockenmauerbiotope und ermöglichen tolle Blicke auf das Neckarbiotop Zugwiesen von oben.

Außerdem gibt es Führungen zur Geschichte der Flößerei auf dem Neckar. Weitere Infos unter www.null-eins.net.

Kurzfilmwettbewerb 2019 – Unser Neckar

Thema Fremdstoffe im Fluss

Welche Geschichten passieren rund um den Neckar? Welchen Blick hast Du auf Deinen Neckar? Zeig sie uns – Deine Neckarperspektive! Gestalte Deinen eigenen Film zum Thema „Fremdstoffe im Fluss“ und nimm damit am Wettbewerb teil.

Der Kurzfilmwettbewerb wird in diesem Jahr zum dritten Mal ausgeschrieben, neu ist die Ausschreibung eines Themas. In Anknüpfung an das Upcycling-Projekt (SUP-Board aus Neckarmüll) und die Aktualität des Themas, wurde „Fremdstoffe im Fluss“ ausgewählt.

Einsendeschluss ist der 5. August 2019. Insbesondere junge Leute (egal ob alleine oder im Team) sind aufgerufen ihre Neckarperspektive einzusenden.

Der Kurzfilmwettbewerb #Neckarperspektiven richtet sich an alle, die den
Neckar lieben und mit ihm leben. In Zusammenarbeit mit NaturVision Filmfestival werden in zwei Altersklassen und einer Gruppenkategorie jeweils die besten Filme ausgezeichnet.

Die Preisverleihung und eine Aufführung finden im Rahmen des „Unser Neckar“ Aktionstages am 29.09.2019 in Heilbronn statt. Verschiedene Publikationen sind geplant.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.neckarperspektiven.de

Steilgehen, Staunen, Genießen

STEILGEHEN, STAUNEN UND GENIESSEN

Wir laden Sie ein, bei den ersten Ludwigsburger Steillagentagen null.eins auf steilen Weinberg-Staffeln die einzigartigen Terrassenweinberge der Neckarhälde zu erkunden. Lassen Sie es sich gutgehen auf den Felsenkanzeln oberhalb des Neckars.

Steilgehen

Die spektakulären Terrassenweinberge sind Arbeitsplatz der Weingärtner. Hier wird noch traditionelle Handarbeit geleistet. Die „uralten“ schmalen Terrassen bieten für den Weinbau ausgezeichnete klimatische Bedingungen. In den terrassierten Steillagen wirken Kultur und Natur Hand in Hand. Erkunden Sie auf den Touren „Steilgehen“ zusammen mit den Weinerlebnisführern die steilen Treppen und Terrassen der Ludwigsburger Neckarhälde.

 STAUNEN

Flanieren Sie beim „Grüß Gott Weg“ zwischen den Ständen unserer Partner und betrachten Sie die atemberaubende Landschaft des Neckartals von den Weinbergterrassen aus. Die fachkundigen Neckarguides nehmen Sie mit auf geführte Touren hoch über dem Neckar. Die Trockenmauern sind wertvolle Biotope seltener Tier- und Pflanzenarten. Bei den Führungen bekommen Sie aktuelle Informationen zum Neckarbiotop Zugwiesen. Dazu gibt es spannende Geschichten und Hintergründe.

GENIEßEN

Genießen Sie die Natur- und Kulturlandschaft des Neckartals und probieren Sie Weine aus Ludwigsburger Steillagen. Das Weingut Kleinle und die Weingärtner Marbach eG bieten ihre Steillagenweine der aktuellen Jahrgänge an. Es gibt auch kleine, informative Exkursionen mit den Weinerlebnisführern in die Welt der terrassierten Weinberge. Stopp mit Weinverkostung auf der Panorama-Terrasse eines Weinberg-Häuschens.

Alle weiteren Informationen auf www.null-eins.net und in dem Programmflyer

Am Infostand der Neckarguides bei der Schleuse Poppenweiler und oben in den Felsenkanzeln lernen Sie die Neckarguides und ihre Angebote persönlich kennen. Wir freuen sich auf Ihren Besuch!

 

 

Wettbewerb „Vorgärten – lebendig und grün“

Zeigen Sie uns Ihren grünen Vorgarten!

Die Grüne Nachbarschaft sucht Vorgärten, die das menschliche Auge erfreuen und zugleich gut für die Umwelt sind.

Einsendeschluss ist der 12.07.2019

Als Zeichen gegen die zunehmende „Verschotterung“ und Artenarmut in den Vorgärten wurde von der Grünen Nachbarschaft der Wettbewerb „Vorgärten – lebendig und grün“ ausgelobt. Wichtige Bewertungskriterien sind neben der Optik insbesondere Pflanzenwahl, Artenvielfalt und Insektenfreundlichkeit  sowie Klimaschutzaspekte  wie der Versiegelungsgrad und der Anteil flächiger Begrünung.

Einsendungen bis 12.07.2019 mit zwei bis drei digitalen, aussagekräftigen Fotos des eigenen Vorgartens (Gesamtansicht  und 1-2 Detailfotos) an  info@gruene-nachbarschaft.de oder Sie senden Ihre Fotos per Post an die Geschäftsstelle Grüne Nachbarschaft, Mathildenstraße 29/1, 71638 Ludwigsburg.

Die Ausstellung und Prämierung der besten eingereichten Vorgärten erfolgt auf dem Spätlingsmarkt im November 2019. Zu gewinnen gibt es Pflanzengutscheine.

Weitere Informationen unter www.gruene-nachbarschaft.de

 

 

7. Wein-Berg-Neckar-Treff – Familie Kleinle-Bühler Poppenweiler

Wandern-informieren-probieren

Sa.15.Juni ab 12.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

So.16.Juni ab 11. 00 Uhr

Wo: Ludwigsburg, Bergstirne ( Wanderweg rote Traube)  Neckarweihingen

Straße: Poppenweiler- Neckarweihingen K 1664 (Ausschilderung folgen)

Für das leibliche Wohl; Kesselgulasch,  Bauernvesper, Wurst vom Sud, Maultaschen.

Wein“Berg“-Führung: Sa. 14.00, So.11.00 Uhr ab Schiffsanlände Poppenweiler

Es lädt ein: Weingut Kleinle Poppenweiler Tel.:07144-4259

www.weinbau-kleinle.de           Infotelefon Sa./So. 015110484991

 

Streifzug durch die Kulturlandschaften von Remseck am Neckar

NATUR-ERLEBNIS-WANDERUNG mit allen Sinnen

Treffpunkt: Endhaltestelle U12 Remseck/Neckargröningen  oder nach Vereinbarung

Erfahren Sie Wissenswertes zum Thema „Insektenleben“, tauchen Sie bei einem interaktiven Theaterstück in die historische Flößereigeschichte der Rems ein, gehen Sie mit mir auf Schatzsuche in der flurbereinigten Landschaft, und … lassen Sie sich überraschen …

Die Strecke ist ca. 10 km lang, die Tour dauert ca. 4 Stunden.

ZIELGRUPPE: Große und Kleine, Junge und Junggebliebene, Naturliebhaber und Neugierige

MITZUBRINGEN: kleiner Snack, gutes Schuhwerk, dem Wetter entsprechende Kleidung

Kosten (inkl Material): Erwachsene 12 Euro (ermäßigt 10 €)

Veranstalter: Cindy Halbert-Seger, Neckarguides e.V.

Anmeldung unter: Cindy@RemsRiverRamblers.de oder 0170- 38 55 326

Nächste Termine:

30. 6. um 14:00 Uhr

6.7. um 14:00 Uhr

8.8. um 10.00 Uhr

13. 9 um 14.00 Uhr

27. 9. um 10.00 Uhr

20. 10 um 14:00 Uhr

 

Altneckarführung für Storchennest

Die Neckarguides Gerhard Hezel und Kurt Schaible vom Verein Neckarguides e.V. veranstalteten zu Gunsten des Geisinger Storchennestes eine exklusive Führung um den Altneckar zwischen Freiberg, Ingersheim und Pleidelsheim. Dabei ergänzten sich die Führer in ihren Ausführungen und ihren Vorführungen. Während der routinierte Führer Kurt Schaible die Besonderheiten und Schönheiten des Neckars hervorhob, glänzte Gerhard Hezel mit anschaulichen Darstellungen. Die Führung begann mit der Mündung des Gründelbaches in den Altneckar und einigen Hinweisen auf diesen Bach. Ausführungen zur Kläranlage, die seit den siebziger Jahren wesentlich zur Wassergüte beiträgt und die von Prof. Bonatz geplante denkmalgeschützte Autobahnbrücke folgten. Nach einem Besuch bei einer der seltenen Schwarzpappeln, deren Eltern am Max-Eyth-See stehen, ging es zum Festplatz des Geisinger Göckelesfestes, das ja auf Pleidelsheimer Gemarkung stattfindet. Hier erfuhr man die Entstehung dieser sonderbaren Markungssituation. Über den Geisinger Rank und die dort anzutreffende geologische Situation folgten Ausführungen zum Naturschutzrecht und der Geschichte der Neckarfischerei. Beim Ingersheimer Fischerwörth konnten die Teilnehmer selbst Hand anlegen und den Verlauf des Neckars über 367 km anhand eines 367 cm langen Stricks mit den anliegenden Städten und den einmündenden Flüssen darstellen. Über die Schleuse Pleidelsheim mit Informationen zur Geschichte der Schifffahrt auf dem Neckar sowie die Entstehung des Neckarkanals als ursprünglich Kraftwerkskanal Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte die Gruppe das Vogelschutzgebiet im Pleidelsheimer Wiesental und tatsächlich konnte man einen Weißstorch in seinem Nest beobachten, der auf 3 Jungstörche achtgibt. Vielleicht finden diese Jungstörche eine neue Heimat auf dem Geisinger Wasserschloss…

Auf dem weiteren Weg zurück nach Freiberg kBearbeitenonnten die Teilnehmer interessante Informationen zur Sand- und Kiesgewinnung erhalten und das Problem nachvollziehen wie man in der Vergangenheit den Neckar queren musste nämlich über Furte und Fähren ehe Brücken gebaut werden konnte, deren Geschichte aufschlussreich vorgestellt wurde. Zum Abschluss der Führung konnte ein Zeitzeuge über das Hochwasser 1978 berichten und den heutigen Hochwasserschutz darstellen.

Die beiden Natur- und Landschaftsführer Hezel und Schaible zeigten sich über das Interesse und die Mitwirkung der Gruppe äußerst angetan; das Startgeld sowie Spenden fließen ausschließlich der Finanzierung des Storchennestes auf dem Geisinger Wasserschloss zu; dessen Initiatorin Elvira Kuhnle-Chmielnicki zeigte sich abschließend hoch erfreut über das Interesse der Bevölkerung und die Unterstützung durch die Neckarguides; die Finanzierung des Nestes ist nun gesichert und so kann man mit Interesse der Ankunft der Störche harren.

Kurt Schaible

 

Schönste Orte in den Steillagen gesucht

Landratsamt startet Fotowettbewerb

LUDWIGSBURG. Mit dem Fotowettbewerb „Mein Lieblingsplatz in der Steillage“ rückt die Einzigartigkeit der terrassierten Steillage im Landkreis Ludwigsburg ein Stück weiter in den Focus. Die Gewinner können sich über ein Steillagen-Schlemmerpaket freuen.
„Die einzigartige Kulturlandschaft der Steillage und deren nachhaltigen Erhalt liegt mir besonders am Herzen“, so Landrat Dr. Rainer Haas. „Unser Fotowettbewerb lenkt den Blick der Steillagenbesucher auf die Einzigartigkeit der spektakulären Ausblicke und verbindet Weinkultur,
Landschaft und Tourismus.“ Der Landkreis lädt alle passionierten Fotografen herzlich ein, mit der Kamera auf Entdeckungsreise durch die vielen Steillagen im Landkreis zu gehen.

Gesucht wird das schönste, stimmungsvollste oder detailverliebteste Foto in und aus den Steillagen in unserem Landkreis. Egal, ob Wanderer, Spaziergänger Radfahrer oder Weingenießer, alle Teilnehmer sind aufgerufen ihren „Lieblingsplatz in der Steillage“ festzuhalten
und die Aufnahmen an den Landkreis zu senden (vermessung.flurneuordnung@landkreisludwigsburg.de).

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2019.

Die terrassierten Steillagen an den Hängen des Neckartals sind ein zentrales Element historisch gewachsener Kulturlandschaft. Bereits das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept „Neckarschleifen“ (ILEK) hat sich die Erhaltung und Weiterentwicklung des terrassierten Steillagenweinbaus gewidmet. Durch einen interkommunalen Zusammenschluss vieler Anrainerkommunen und Einbeziehung weiterer Akteure aus dem Weinbau, werden durch Projekte und Aktivitäten Impulse für den derzeit in der Rentabilitätskrise steckenden Steillagenweinbau aufgezeigt und angestoßen. Mit dem daraus folgenden Regionalmanagement werden
gezielt Projekte umgesetzt.

Die Gewinner können sich über eine kulinarische Kostprobe aus den Steillagen freuen. Die Gewinnerbilder und besten Landschaftsaufnahmen werden veröffentlicht und in Marketingprojekten des Landkreises verwendet.