Die Neckarguides auf Tour…

…in die Löwensteiner Berge

Bei sonnigem Spätsommerwetter fand unsere erste vereinsinterne Fortbildung am 19.09.2020 statt.

Schon die erste Station im Glasmuseum von Spiegelberg, wo uns Marianne Hasenmayer mit voller Hingabe die Historie der Glasbläserkunst im Schwäbischen Wald nahe brachte, war ein besonderes Highlight.

Die zweite Station war die Löwensteiner Burg.

Nach einem reichhaltigen Picknick im Burghof führte uns Gisela Weigle durch die Burgbefestigungen und die bewegte Geschichte der Burggrafen von Löwenstein.

Eine anschließende kleine Wanderung durch die angrenzende schöne Landschaft rundete unsere gelungene Exkursion ab.

Einen besonderen Dank an Gisela Weigle für die hervorragende Organisation und die interessante Führung.

Storchennest in Geisingen wird angenommen

Wie die LKZ – Ludwigsburger Kreiszeitung – am 5. Mai berichtete,  hat sich Meister Adebar auf dem Nest, das vor ca. einem Jahr  auch mit Spendengeldern der Neckarguides installiert wurde, auf dem Geisingener Schloss wieder niedergelassen und hat es begutachtet.

Der Ornithologe Dr. Claus König, der sich bestens im Wiesental auskennt, meinte, es könnte ein Jungstorch von  der letztjährigen Brut sein, der nun ein neues Zuhause sucht.

Wir sind gespannt wie sich die Story weiter entwickelt.

5 Jahre Neckar Open

5 Jahre Neckar Open. 17 Abende und 51 Neckar-Themen im Zehn-Minuten-Takt. Am 5. März im Ludwigsburger Casa Mellifera.

Mit Elmar Kunz, Tourismus und Events Ludwigsburg, Clara Luna Deina, AdK, Moderator Uli Ostarhild, Peter Wendl, ILEK-Neckarschleifen, Susanne Schreiner, Agendabüro Ludwigsburg, Tobias Pape, Biodiversitätsberater und Musiker Volker Luft (v.l.) im Ludwigsburger Casa Mellifera.

Clara Luna Deina, Studentin an der Akademie für darstellende Kunst Ludwigsburg, liest historische Zeitungsberichte, die von Christa Lieb aufbereitet wurden. Im Hintergrund eine Illustration von Wolfgang Kern aus dem Buch „liebevoll und kernig“.

Wer nicht dabei sein konnte – hier gibt es das aktuelle Neckar Open für die Ohren: Im ersten Neckar Open Podcast sind die drei Neckar-Themen vom 5. März in 10 Minuten kompakt zusammengefasst.

Die LKZ berichtet in Ihren Ausgabe vom 10. 3. 2020.

 

Neckar Open zum Saisonauftakt 2020

Das Casa Mellifera wird wieder zur Bühne für Themen und Beiträge rund um den Fluss, die Natur und Kulturlandschaft im Grünzug Ludwigsburger Neckar.

Am Donnerstag, 5. März 2020 um 19 Uhr

Die Besucher erwarten wieder:

  • drei Neckar-Themen im Zehn-Minuten-Takt in der angenehmen Atmosphäre des modernen Lehmhauses im Hungerberg
  • einen anregenden Austausch zu den aktuellen Neckar-Themen bei einem Vesper und einem Glas Wein
  • die musikalische Begleitung durch den Abend durch den bekannten Ludwigsburger Gitarristen und Komponisten Volker Luft.

Folgende Themen sind vorgesehen:

1. Highlights im Weintourismus: Steillagen-Rundwege im Neckartal. Peter Wendl, Regionalmanagement ILEK Neckarschleifen

2.  Bengalisches Feuer und nächtliches Baden… Historische Zeitungsmeldungen vom Ludwigsburger Neckar. Von Christa Lieb, rezitiert von Clara Luna Deina, Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg

3. Artenschutz und Weinbau in Einklang bringen. Was können wir in den Steillagen tun? Tobias Pape, Biodiversitätsberater, Büro Grünweg.

Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referentinnen und Referenten in kleiner Runde gerne Rede und Antwort.

Musikalische Begleitung durch den Abend mit Volker Luft mit seinem neuen Programm: „Vier Elemente für Gitarre solo“.

Moderation: Uli Ostarhild / Die Zugwiesen-Guides bieten Kleinigkeiten zum Essen an und sorgen für Getränke.

Casa Mellifera – NaturInfoZentrum in der Grünanlage am Hungerberg, Zugang über Marbacher Straße 193

Anfahrt mit ÖPNV zur Haltestelle Neckarbrücke (Fußgängerunterführung der Marbacher Straße nutzen) mit den Linien 429, 430, 421 und 443 oder zur Haltestelle Heilbad mit der Linie 427.

Alles Klohr beim Neckar Open

Die frühere Bootswerft in Hoheneck, Literarisches vom Neckar und Geo-Schutz für Steillagenweine. Natürlich standen auch beim Neckar Open am 29. Oktober drei spannende Neckar-Themen im Mittelpunkt.

Dazu spielten sich aber auch Markus Klohr mit seinen Begleitern mit tollen selbstgemachten Liedern in den Mittelpunkt des Abends im Casa Mellifera.  „Lieder, die lustig sind und traurig wie das Leben“. So nennt Markus Klohr (Gitarre und Gesang) seine Musik.

Wie immer hieß es: Drei Neckar-Themen im Zehn-Minuten-Takt

Die ReferentInnen des Neckar Open von links: Patin Susanne Thie (Neckarschiffahrt Neckar-Käpt´n), Dr. Alexander Wirsig, drei Musiker „Alles Klohr“, Martin Seibert, Brigitte Häusler, Uli Ostarhild.

Über die Themen des Abends berichtet die LKZ – Ludwigsburger Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 31.10. 2019

 

 

Neckar Open im Oktober

Neckar Open am 29. Oktober um 19 Uhr

„Drei Neckar-Themen im Zehn-Minuten-Takt“ werden am Dienstag, 29.Oktober um 19 Uhr im Casa Mellifera wieder spannende Kurzvorträge dargeboten und die Themen anschließend diskutiert.

Seit fünf Jahren bieten die Neckarguides in Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg in der Veranstaltungsreihe „Neckar Open“ ganz unterschiedlichen Neckar-Themen eine Bühne. Diesmal geht es um die Historie des Schiffsbaus in Ludwigsburg, um Literaten, die am Neckar Poesie und Prosa dichteten und um ein aktuelles Thema zum Steillagenweinbau.

Literatur, Historie und Weinbau

„In deinen Tälern gehet das Herz mir auf…“ , dichtete Friedrich Hölderlin, der viele Jahre seines Lebens am Neckar verbrachte. Brigitte Häusler, die auch als Neckarguide literarische Spaziergänge anbietet, nimmt die Gäste des Neckar Open mit auf eine kleine literarische Neckarreise. Sie bereitet nachdenkliche und gefühlvolle Verse über den Neckar auf. Dabei sind auch kritische und politische Zeilen. Von bekannten und weniger bekannten Verfassern.

Martin Seibert, Nachfahre der Schiffsbauerfamilie Seibert, Ludwigsburg. Foto: Uli Ostarhild

Martin Seibert, Nachfahre der Ludwigsburger Schiffsbauerfamilie Seibert, berichtet in seinem historischen Beitrag , wie nach einem kalten Winter mit Eisgang auf dem Neckar eine sogenannte Schiffsbrücke von Hoheneck nach Neckarweihingen gebaut werden musste. In der Seibert-Werft wurden vor allem Nachen hergestellt, Boote für die Neckar-Fischer. Einige davon fahren heute noch als Stocherkahn auf dem Tübinger Neckar, weiß Martin Seibert zu berichten.

Die Neckarweinberge sind auch wieder Thema. Dr. Alexander Wirsig von der mbw Marketingagentur in Stuttgart referiert darüber,  ob die EU-Kennzeichnung „Geschützte Ursprungsbezeichnung“ dazu beitragen könnte, die Neckar-Terrassenweinberge zwischen Poppenweiler und Neckarweihingen zu erhalten.

Alles Klohr

Musikalisch eingerahmt werden die Beiträge beim Neckar Open mit Musik und Liedern des Duos „Alles Klohr“. Das ist Musik, die lustig und traurig ist wie das Leben. Musikalisch bewegt sich das Duo zwischen allen Genres und vermeidet dabei die gängigen Liedermacher-Klischees. Mal groovt es und lädt zum mitwippen ein, mal wird es melancholisch und getragen, dabei liegt ein Schwerpunkt auf den Texten. Die handeln von Liebe und Trennung, Familie, Schwermut oder den Idiotien unserer digitalen Welt. Es wird gelacht und nachgedacht.“

Hier das Programm in der Übersicht:

Dienstag 29.10.2019  19 Uhr im Casa Mellifera

  1. Von der Schiffsbrücke bis zum 1. Motorboot für Gottlieb Daimler. Vom Schiffbau in Hoheneck. Martin Seibert, Ludwigsburg
  2. „In deinen Tälern gehet das Herz mir auf…“ Literarisches vom Neckar. Brigitte Häusler, Ludwigsburg
  3. Geschützte Ursprungsbezeichnung (gU). Ein Weg für die Neckar-Steillagen? Dr. Alexander Wirsig, MBW Marketing- und Absatzförderungsgesellschaft für Agrar- und Forst-produkte aus Baden-Württemberg mbH

* Kultur:  Alles Klohr. Musik, die lustig und traurig ist wie das Leben.

Die Neckarguides bieten Kleinigkeiten zu Essen an. Auch für Getränke ist gesorgt.

Jahresausflug mit Fortbildung

Ein Moor auf der Schwäbischen Alb, dessen Karstgebiet eigentlich kein Wasser hält ?

Die Neckarguides verließen für einen Tag ihren betreuten Fluss und schauten sich das Schopflocher Moor an. Das dortige Hochmoor ist zwar eines der ältesten Naturschutzgebiete im Land, doch längst kein natürliches Moor mehr. Gezielte Wiedervernässung ist notwendig, damit das durch einen lehmigen Untergrund abgedichtete Moor langsam wächst. Immerhin: Das kleine Moor liegt auf vulkanischem Untergrund, dessen explosiver Wasserdampf die Deckschicht damals durchdrungen und die Maar-Entstehung begünstigt hat. Doch wird reden hier von einer Entwicklung, die gut und gerne 17 Millionen Jahre zurückliegt. Stephanie Göhner vom dortigen Naturschutzzentrum führte die Neckar-Begeisterten und berichtete, dass der Torfkörper als Brennmaterial noch bis ins 18. Jahrhundert an der Stelle abgebaut worden ist.

Ausflug mit verbundener Weiterbildung – dies war Anlass für etwa 20 Neckarguides, sich das Randecker Maar auf der Schopfloch Alb anzusehen. Der Fernblick von der Abrisskante ins Tal und zu Stuifen, Rechberg und Hohenstaufen ist einfach atemberaubend. Und im Naturschutzzentrum „Schopflocher Alb“ ließen sich die Neckarguides anlässlich der dortigen Pilzausstellung die Lebensweise von Pilzen erläutern. Dr. Claudia Görke vom Verein der Pilzfreunde Stuttgart war hier die Weiterbildungs-Mentorin für die Neckarfreunde. Die nun zumindest wissen, dass der Gallenröhrling sehr bitter schmeckt. Oder dies schon vorher wussten. Doch bittere Leckereien gab es beim anschließenden gemeinsamen Buffet auf der Wiese nicht. Ganz im Gegenteil.

Stephanie Göhner erzählt übers Moor

 

Schmalblättriges Weidenröschen (wächst im Moor)

 

Neckar-Story Nr. 4: Neckar inklusiv – Naturmomente am Ludwigsburger Neckar

In der Neckar-Story Nr. 4 machen wir zusammen mit den Akteuren der Ludwigsburger Gruppe „Theater inklusiv“ einen Streifzug durch die Natur im Neckarbiotop Zugwiesen in Ludwigsburg. Wir beobachten die bunte Welt der Pflanzen, Tiere und des Wassers am Neckar und zeigen, wie wohltuend und inspirierend ein Ausflug an den Neckar sein kann. Aus dem Blickwinkel der Menschen mit und ohne Behinderung sammeln wir Beobachtungen und Gedanken ganz unterschiedlicher Art.

Am Neckar findet man Ausgleich im stressigen, von Terminen und Medien geprägten Alltag. Es tut der Seele einfach gut, draußen zu sein, unten am Fluss. Die Akteure tauschen Gedanken aus, haben Spaß an Tieren und Pflanzen, berichten über Erlebnisse und Entdeckungen…fragen sich, warum so viele andere Menschen immer nur vor dem Computer und Fernseher sitzen können.

Mit freundlicher Unterstützung der Bürgerstiftung Ludwigsburg, der Aktion Mensch und der wbw Fortbildungsgesellschaft / Landesinitiative „Unser Neckar“.

Neckar inklusiv – Naturerlebnis für alle

Bei der Führung „Neckar inklusiv – Naturerlebnis für alle“ wollen wir zusammen mit den Akteuren der Ludwigsburger Gruppe „Theater inklusiv“ einen Streifzug durch die Natur unternehmen. Willkommen sind alle Naturliebhaber. Begleitet von Neckarguide Uli Ostarhild und Theaterpädagogin Gabriele Sponner.

Wir beobachten die bunte Welt der Pflanzen, Tiere und des Wassers am Neckar und zeigen, wie wohltuend und inspirierend ein Ausflug an den Neckar sein kann. Aus dem Blickwinkel der Menschen mit und ohne Behinderung sammeln wir Beobachtungen und Gedanken ganz unterschiedlicher Art.

Sonntag 29.9. 15 Uhr Treffpunkt bei der Schleuse Poppenweiler beim Fischzähler

Anschließend 17:30 Uhr: Präsentation des Kurzfilms: Neckar inklusiv – Naturerlebnis für alle. Mit der Theatergruppe Inklusiv und Neckarguide Uli Ostarhild  17:30 Uhr (Treffpunkt: Casa Melifera, Ludwigsburg)