Neckar Open zum Saisonauftakt 2020

Das Casa Mellifera wird wieder zur Bühne für Themen und Beiträge rund um den Fluss, die Natur und Kulturlandschaft im Grünzug Ludwigsburger Neckar.

Am Donnerstag, 5. März 2020 um 19 Uhr

Die Besucher erwarten wieder:

  • drei Neckar-Themen im Zehn-Minuten-Takt in der angenehmen Atmosphäre des modernen Lehmhauses im Hungerberg
  • einen anregenden Austausch zu den aktuellen Neckar-Themen bei einem Vesper und einem Glas Wein
  • die musikalische Begleitung durch den Abend durch den bekannten Ludwigsburger Gitarristen und Komponisten Volker Luft.

Folgende Themen sind vorgesehen:

1. Highlights im Weintourismus: Steillagen-Rundwege im Neckartal. Peter Wendl, Regionalmanagement ILEK Neckarschleifen

2.  Bengalisches Feuer und nächtliches Baden… Historische Zeitungsmeldungen vom Ludwigsburger Neckar. Von Christa Lieb, rezitiert von Clara Luna Deina, Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg

3. Artenschutz und Weinbau in Einklang bringen. Was können wir in den Steillagen tun? Tobias Pape, Biodiversitätsberater, Büro Grünweg.

Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referentinnen und Referenten in kleiner Runde gerne Rede und Antwort.

Musikalische Begleitung durch den Abend mit Volker Luft mit seinem neuen Programm: „Vier Elemente für Gitarre solo“.

Moderation: Uli Ostarhild / Die Zugwiesen-Guides bieten Kleinigkeiten zum Essen an und sorgen für Getränke.

Casa Mellifera – NaturInfoZentrum in der Grünanlage am Hungerberg, Zugang über Marbacher Straße 193

Anfahrt mit ÖPNV zur Haltestelle Neckarbrücke (Fußgängerunterführung der Marbacher Straße nutzen) mit den Linien 429, 430, 421 und 443 oder zur Haltestelle Heilbad mit der Linie 427.

Alles Klohr beim Neckar Open

Die frühere Bootswerft in Hoheneck, Literarisches vom Neckar und Geo-Schutz für Steillagenweine. Natürlich standen auch beim Neckar Open am 29. Oktober drei spannende Neckar-Themen im Mittelpunkt.

Dazu spielten sich aber auch Markus Klohr mit seinen Begleitern mit tollen selbstgemachten Liedern in den Mittelpunkt des Abends im Casa Mellifera.  „Lieder, die lustig sind und traurig wie das Leben“. So nennt Markus Klohr (Gitarre und Gesang) seine Musik.

Wie immer hieß es: Drei Neckar-Themen im Zehn-Minuten-Takt

Die ReferentInnen des Neckar Open von links: Patin Susanne Thie (Neckarschiffahrt Neckar-Käpt´n), Dr. Alexander Wirsig, drei Musiker „Alles Klohr“, Martin Seibert, Brigitte Häusler, Uli Ostarhild.

Über die Themen des Abends berichtet die LKZ – Ludwigsburger Kreiszeitung in ihrer Ausgabe vom 31.10. 2019

 

 

Neckar Open im Oktober

Neckar Open am 29. Oktober um 19 Uhr

„Drei Neckar-Themen im Zehn-Minuten-Takt“ werden am Dienstag, 29.Oktober um 19 Uhr im Casa Mellifera wieder spannende Kurzvorträge dargeboten und die Themen anschließend diskutiert.

Seit fünf Jahren bieten die Neckarguides in Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg in der Veranstaltungsreihe „Neckar Open“ ganz unterschiedlichen Neckar-Themen eine Bühne. Diesmal geht es um die Historie des Schiffsbaus in Ludwigsburg, um Literaten, die am Neckar Poesie und Prosa dichteten und um ein aktuelles Thema zum Steillagenweinbau.

Literatur, Historie und Weinbau

„In deinen Tälern gehet das Herz mir auf…“ , dichtete Friedrich Hölderlin, der viele Jahre seines Lebens am Neckar verbrachte. Brigitte Häusler, die auch als Neckarguide literarische Spaziergänge anbietet, nimmt die Gäste des Neckar Open mit auf eine kleine literarische Neckarreise. Sie bereitet nachdenkliche und gefühlvolle Verse über den Neckar auf. Dabei sind auch kritische und politische Zeilen. Von bekannten und weniger bekannten Verfassern.

Martin Seibert, Nachfahre der Schiffsbauerfamilie Seibert, Ludwigsburg. Foto: Uli Ostarhild

Martin Seibert, Nachfahre der Ludwigsburger Schiffsbauerfamilie Seibert, berichtet in seinem historischen Beitrag , wie nach einem kalten Winter mit Eisgang auf dem Neckar eine sogenannte Schiffsbrücke von Hoheneck nach Neckarweihingen gebaut werden musste. In der Seibert-Werft wurden vor allem Nachen hergestellt, Boote für die Neckar-Fischer. Einige davon fahren heute noch als Stocherkahn auf dem Tübinger Neckar, weiß Martin Seibert zu berichten.

Die Neckarweinberge sind auch wieder Thema. Dr. Alexander Wirsig von der mbw Marketingagentur in Stuttgart referiert darüber,  ob die EU-Kennzeichnung „Geschützte Ursprungsbezeichnung“ dazu beitragen könnte, die Neckar-Terrassenweinberge zwischen Poppenweiler und Neckarweihingen zu erhalten.

Alles Klohr

Musikalisch eingerahmt werden die Beiträge beim Neckar Open mit Musik und Liedern des Duos „Alles Klohr“. Das ist Musik, die lustig und traurig ist wie das Leben. Musikalisch bewegt sich das Duo zwischen allen Genres und vermeidet dabei die gängigen Liedermacher-Klischees. Mal groovt es und lädt zum mitwippen ein, mal wird es melancholisch und getragen, dabei liegt ein Schwerpunkt auf den Texten. Die handeln von Liebe und Trennung, Familie, Schwermut oder den Idiotien unserer digitalen Welt. Es wird gelacht und nachgedacht.“

Hier das Programm in der Übersicht:

Dienstag 29.10.2019  19 Uhr im Casa Mellifera

  1. Von der Schiffsbrücke bis zum 1. Motorboot für Gottlieb Daimler. Vom Schiffbau in Hoheneck. Martin Seibert, Ludwigsburg
  2. „In deinen Tälern gehet das Herz mir auf…“ Literarisches vom Neckar. Brigitte Häusler, Ludwigsburg
  3. Geschützte Ursprungsbezeichnung (gU). Ein Weg für die Neckar-Steillagen? Dr. Alexander Wirsig, MBW Marketing- und Absatzförderungsgesellschaft für Agrar- und Forst-produkte aus Baden-Württemberg mbH

* Kultur:  Alles Klohr. Musik, die lustig und traurig ist wie das Leben.

Die Neckarguides bieten Kleinigkeiten zu Essen an. Auch für Getränke ist gesorgt.

Jahresausflug mit Fortbildung

Ein Moor auf der Schwäbischen Alb, dessen Karstgebiet eigentlich kein Wasser hält ?

Die Neckarguides verließen für einen Tag ihren betreuten Fluss und schauten sich das Schopflocher Moor an. Das dortige Hochmoor ist zwar eines der ältesten Naturschutzgebiete im Land, doch längst kein natürliches Moor mehr. Gezielte Wiedervernässung ist notwendig, damit das durch einen lehmigen Untergrund abgedichtete Moor langsam wächst. Immerhin: Das kleine Moor liegt auf vulkanischem Untergrund, dessen explosiver Wasserdampf die Deckschicht damals durchdrungen und die Maar-Entstehung begünstigt hat. Doch wird reden hier von einer Entwicklung, die gut und gerne 17 Millionen Jahre zurückliegt. Stephanie Göhner vom dortigen Naturschutzzentrum führte die Neckar-Begeisterten und berichtete, dass der Torfkörper als Brennmaterial noch bis ins 18. Jahrhundert an der Stelle abgebaut worden ist.

Ausflug mit verbundener Weiterbildung – dies war Anlass für etwa 20 Neckarguides, sich das Randecker Maar auf der Schopfloch Alb anzusehen. Der Fernblick von der Abrisskante ins Tal und zu Stuifen, Rechberg und Hohenstaufen ist einfach atemberaubend. Und im Naturschutzzentrum „Schopflocher Alb“ ließen sich die Neckarguides anlässlich der dortigen Pilzausstellung die Lebensweise von Pilzen erläutern. Dr. Claudia Görke vom Verein der Pilzfreunde Stuttgart war hier die Weiterbildungs-Mentorin für die Neckarfreunde. Die nun zumindest wissen, dass der Gallenröhrling sehr bitter schmeckt. Oder dies schon vorher wussten. Doch bittere Leckereien gab es beim anschließenden gemeinsamen Buffet auf der Wiese nicht. Ganz im Gegenteil.

Stephanie Göhner erzählt übers Moor

 

Schmalblättriges Weidenröschen (wächst im Moor)

 

Neckar-Story Nr. 4: Neckar inklusiv – Naturmomente am Ludwigsburger Neckar

In der Neckar-Story Nr. 4 machen wir zusammen mit den Akteuren der Ludwigsburger Gruppe „Theater inklusiv“ einen Streifzug durch die Natur im Neckarbiotop Zugwiesen in Ludwigsburg. Wir beobachten die bunte Welt der Pflanzen, Tiere und des Wassers am Neckar und zeigen, wie wohltuend und inspirierend ein Ausflug an den Neckar sein kann. Aus dem Blickwinkel der Menschen mit und ohne Behinderung sammeln wir Beobachtungen und Gedanken ganz unterschiedlicher Art.

Am Neckar findet man Ausgleich im stressigen, von Terminen und Medien geprägten Alltag. Es tut der Seele einfach gut, draußen zu sein, unten am Fluss. Die Akteure tauschen Gedanken aus, haben Spaß an Tieren und Pflanzen, berichten über Erlebnisse und Entdeckungen…fragen sich, warum so viele andere Menschen immer nur vor dem Computer und Fernseher sitzen können.

Mit freundlicher Unterstützung der Bürgerstiftung Ludwigsburg, der Aktion Mensch und der wbw Fortbildungsgesellschaft / Landesinitiative „Unser Neckar“.

Neckar inklusiv – Naturerlebnis für alle

Bei der Führung „Neckar inklusiv – Naturerlebnis für alle“ wollen wir zusammen mit den Akteuren der Ludwigsburger Gruppe „Theater inklusiv“ einen Streifzug durch die Natur unternehmen. Willkommen sind alle Naturliebhaber. Begleitet von Neckarguide Uli Ostarhild und Theaterpädagogin Gabriele Sponner.

Wir beobachten die bunte Welt der Pflanzen, Tiere und des Wassers am Neckar und zeigen, wie wohltuend und inspirierend ein Ausflug an den Neckar sein kann. Aus dem Blickwinkel der Menschen mit und ohne Behinderung sammeln wir Beobachtungen und Gedanken ganz unterschiedlicher Art.

Sonntag 29.9. 15 Uhr Treffpunkt bei der Schleuse Poppenweiler beim Fischzähler

Anschließend 17:30 Uhr: Präsentation des Kurzfilms: Neckar inklusiv – Naturerlebnis für alle. Mit der Theatergruppe Inklusiv und Neckarguide Uli Ostarhild  17:30 Uhr (Treffpunkt: Casa Melifera, Ludwigsburg)

Neckaraktionstag am Sonntag 29. September

Öko-Rallye in die Steillagen, lyrisch-literarische Wanderung, Zugwiesenführung mit Bürgermeister und Verband Region Stuttgart, Wildobst-Führungen und eine besondere Führung „Neckar inklusiv“:

In Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg und der Landesinitiative „Unser Neckar“ haben die Neckarguides beim Neckaraktionstag in Ludwigsburg eine Reihe von spannenden Erlebnisangeboten im Programm.

Hier das Programm in der Übersicht:

Sonntag 29.9. Neckaraktionstag

Ludwigsburg, Treffpunkt Schleuse Poppenweiler (beim Fischzähler)

(Parkplatz Freibad Hoheneck)

  • 11 Uhr.  „Was tut sich am Neckar?“ Zugwiesenführung mit Bürgermeister Michael Ilk, Dr. Christine Baumgärtner, Verband Region Stuttgart und Neckarguide Uli Ostarhild
  • 13 Uhr Öko-Rallye „Steilgehen und Staunen: Die Zugwiesen von oben“.  Von den Zugwiesen durch die Terrassenweinberge der Neckarhälde. Gutes Schuhwerk und absolute Trittsicherheit erforderlich!
  • 14 und 16 Uhr: Kurzführung ca. 1 Std. „Wildobst am Neckar“ mit Zugwiesenguide Gisela Weigle
  • 15 Uhr „Neckar inklusiv – mit der Theatergruppe Theater inklusiv Ludwigsburg“ und Zugwiesenguide Uli Ostarhild
  • 17:30 Premiere des Kurzfilms Neckar-Story Nr. 4 „Neckar inklusiv – Naturmomente am Neckar“ im NaturInfozentrum Casa mellifera Ludwigsburg

Treffpunkt: S-Bahn-Haltestelle Favoritepark:

Vorbereitungen für Steillagentage laufen…

Die Zugwiesen von oben

Staunen und Entdecken mit den Neckarguides bei den Ludwigsburger Steillagentagen 0.1

Am 20. und 21. Juli gibt es geführte Touren in den Terrassenweinbergen. Spannender Ausblick auf das Neckarbiotop Zugwiesen. Auf dem Foto sind Vertreter der beteiligten Stände, Weingärtner, Weinerlebnisführer, Neckarguides, Vertreter der Stadt und von Tourismus & Events Ludwigsburg.

Kennt Ihr den Zugwiesenstorch? Viele Ludwigsburger warten darauf, dass endlich ein Storchenpaar in den Zugwiesen brütet. Bisher fliegt der Zugwiesenstorch zwar öfter über den Neckar bei Ludwigsburg, fühlt sich aber noch nicht so recht wohl hier.

Bei den Steillagentagen nehmen Dich die Neckarguides mit auf eine rund 1-stündige Tour durch die Terrassenweinberge. Gemeinsam blicken wir von den Felsenkanzeln aus auf die Zugwiesen von oben. Dabei erfährst Du, was die Mauern in den Steillagen als Biotop so einzigartig macht, welche Beutetiere der Uhu, der hier brütet, am Neckar findet, und vieles mehr. Zum Beispiel, welche Wasservögel in den Zugwiesen brüten, welche durchziehen und wie sich die Natur insgesamt im Biotop Zugwiesen in den letzten sieben Jahren entwickelt hat.

Die Touren starten beim Infopunkt der Neckarguides und werden alle 2 Stunden angeboten. Die Touren dauern ca. 1 Stunde, führen durch die Trockenmauerbiotope und ermöglichen tolle Blicke auf das Neckarbiotop Zugwiesen von oben.

Außerdem gibt es Führungen zur Geschichte der Flößerei auf dem Neckar. Weitere Infos unter www.null-eins.net.

Kurzfilmwettbewerb 2019 – Unser Neckar

Thema Fremdstoffe im Fluss

Welche Geschichten passieren rund um den Neckar? Welchen Blick hast Du auf Deinen Neckar? Zeig sie uns – Deine Neckarperspektive! Gestalte Deinen eigenen Film zum Thema „Fremdstoffe im Fluss“ und nimm damit am Wettbewerb teil.

Der Kurzfilmwettbewerb wird in diesem Jahr zum dritten Mal ausgeschrieben, neu ist die Ausschreibung eines Themas. In Anknüpfung an das Upcycling-Projekt (SUP-Board aus Neckarmüll) und die Aktualität des Themas, wurde „Fremdstoffe im Fluss“ ausgewählt.

Einsendeschluss ist der 5. August 2019. Insbesondere junge Leute (egal ob alleine oder im Team) sind aufgerufen ihre Neckarperspektive einzusenden.

Der Kurzfilmwettbewerb #Neckarperspektiven richtet sich an alle, die den
Neckar lieben und mit ihm leben. In Zusammenarbeit mit NaturVision Filmfestival werden in zwei Altersklassen und einer Gruppenkategorie jeweils die besten Filme ausgezeichnet.

Die Preisverleihung und eine Aufführung finden im Rahmen des „Unser Neckar“ Aktionstages am 29.09.2019 in Heilbronn statt. Verschiedene Publikationen sind geplant.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.neckarperspektiven.de