Mit dem Kanu die Zugwiesen erkunden

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Für die Kanutour mit den Zugvögeln – Kanutours hatten wir uns dieses Jahr den schönsten Samstag im Mai ausgesucht.

Erster Stop an der Mündung des Zugwiesenbaches. Vom Fluß aus entdeckt man den Neckar aus einer völlig neuen Perspektive.

Neckarguide Uli Ostarhild erklärt, wie das „Umgehungsgerinne“ gebaut wurde und warum die Fische den Weg auch finden können.

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Sportlich oder ganz gemütlich paddeln. Oder sich bei leichtem Wind und Sonne mal eine zeitlang treiben lassen. Wichtig ist, dass man auf dem Neckar bleibt und man sich nicht in die Uferbereiche des Neckarbiotops treiben lässt. Die Flachwasser- und Uferbereiche sind öklogisch wertvolle  Lebensräume für junge Fische und Kleinlebewesen wie Libellenlarven.

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Oberhalb des Schutzgebietes kann man mit dem Kanu anlegen. Wir treffen zufällig Neckarguide Sergio Soy, der uns berichtet, welche Fische er heute bereits im Bach entdeckt hat.

Geführte Kanutouren können angefragt werden bei den Zugvögel – Kanutours & mehr oder bei Guide Uli Ostarhild

Riverwatcher in Betrieb

Am 11. Mai wurde der Riverwatcher, ein Aufnahmegerät für Fische im Ludwigsburger Zugwiesenbach offiziell in Betrieb genommen. Eine echte Attraktion, zu der wir bei unseren Touren gerne Auskunft geben. Die LKZ berichtet am 12.5.2016:

 

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Auf einem Monitor führt Hans-Hermann Schock vom Württ. Anglerverein vor, was demnächst auch auf dem Smartphone und Tablet zu sehen ist. In Video-Zusammenschnitten können künftig die Fische im Zugwiesenbach beobachtet werden. Rund 800 Fische wurden im Testbetrieb in den ersten 4 Wochen aufgenommen.

In der SWR-Landesschau sind die neugierigen Barben zu sehen.

Neckar Open – „Fische, Forschung & historisches Fluggerät am Neckar“

22.03.2016 Neckar Open – „Fische, Forschung & historisches Fluggerät am Neckar“
Die Beiträge drehen sich wieder um spannende Themen: Wie Kinder mit dem Smartphone die Natur entdecken, wie der Riverwatcher die Fischarten erfasst und um historische Pläne für die Luftschifffahrt am Neckar. Hier der Bericht in der LKZ.  Ein interessanter Abend!

Bericht des Bürgervereins Feuerbach e.V.

Bericht des Bürgervereins Feuerbach e.V.über die Wanderung vom Max-eyth-see zum Travertinpark

Knapp 50 Mitglieder und Freunde des Bürgerverein Feuerbach trotzten gelassen den hohen Temperaturen um die Mittagszeit an diesem Julitag und wurden durch Heimatkunde in Perfektion entlohnt. „Neckarguide“ Wolfgang Zwinz berichtete eingangs u.a. kurzweilig über die wechselvolle Geschichte des Max-Eyth-Sees und seine Entstehung. Eine immer größer werdende Kiesgrube in den 1920er-Jahren bis zum heutigen Biotop und Naherholungsgebiet. Weiter unterhielt er mit allerlei Anekdoten auf der pittoresken Strecke zum Travertinpark in Bad Cannstatt. Viele „Aha-Eindrücke“ nahmen die Wanderer auf. So, dass das Wasserwerk von Feuerbach, auf dem heutigen Weingut „Zaiserei“ gelegen, bereits am 31.8.1895 in Betrieb genommen wurde und somit bis 1935 die Basis für eine rasante Entwicklung der Industrialisierung Feuerbachs war.
120 Jahre weitreichende Zeitgeschichte für Feuerbach präsentiert sich in diesem Bauwerk. Praktisch nebenan zeigten sich aber viel ältere Spuren aus der Eiszeit im Naturdenkmal Lösswand. Mit Schmunzeln wurde die Benennung des „Schusterbähnles“, das Arbeiter zu den Salamanderwerken schon vor über 100 Jahren brachte, aufgenommen. Eine östliche Umfahrung Stuttgarts. Uralt auch schon die Nutzung der einzigartigen Travertinvorkommen. Die Römer, die etwa um 80 n. Chr. an den mittlereren Neckar kamen, zeigten bereits reges Interesse an diesem Marmor vom Neckar. Als besondere Labung an diesem heißen Sommertag registrierten die dankbaren Wanderer die Erfrischungsangebote von Familie Zwinz auf und am Ende der Strecke. Eine vorbildlich geführte Tour durch ein Stück Heimat bleibt lange in Erinnerung.
Fritz Weber